Der einfachste Fall ist ein Endprodukt, das folgendermaßen strukturiert ist:
12 ct Teil A unilateral, kein Beinwechsel
12 ct Teil B unilateral, kein Beinwechsel
8 ct Teil C bilateral, z.B. Repeater 3 Variation.
Die Reihenfolge der drei Einheiten ist hierbei völlig egal.
Versuche ruhig einmal, deine existierenden Choreographien zu analysieren und du wirst feststellen, dass ein sehr großer Teil deiner "alten" Kombis auf dieses Schema passt.
Ein möglicher Aufbau für diese Kombis ist 12+4, d.h. du führst die ersten 12 Counts (Teil A) plus einen Hilfsschritt wie z.B. Kick ein. Dein Aufbau ist dabei perfekt symmetrisch.
Analog baust du Teil B + Kick auf.
Anschließend addiert man beide "vorläufigen" Sequenzen zu
A + Kick + A + Kick + B + Kick + B + Kick
Jetzt wird Teil C + 2 Kicks aufgebaut. -> Addition ergibt:
A + Kick + A + Kick + B + Kick + B + Kick + C + 2 Kicks + C + 2 Kicks
Als nächstes erfolgt ein dreifacher Schnitt unter Beibehaltung der Hilfs-Kicks (für sehr erfahrene Teilnehmer kann dieser Schritt mit dem nächsten kombiniert werden):
A + Kick + B + Kick + C + 2 Kicks und Wdh. auf links.
Bisher ist die Choreographie weitestgehend langweilig - durch das Kommando "Alle Kicks raus" wird das ganze aber rasend schnell:
A + B + C + Wdh. links
Voila - hier ist dein Endprodukt! |