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Schlag, Count, Beat, ZählzeitTakt (4/4-Takt und andere)PhraseMusikbogenbpmCrossphrasingBreaksAerobic-FinalsongsBlockSequenzStep: Aufbaumethoden - GrundlagenStep: Aufbaumethoden - Erste SchritteDreifacher SchnittKreuzschneiden12 + 4 SchneidetechnikStundenmodelle


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Was heißt "12+4"?

Zwölf plus Vier ist eine raffinierte Aufbau-Methode, die selbst in Einsteigerklassen praktiziert werden kann, da sie durch und durch logisch und einfach nachvollziehbar ist.

Über einen sehr einfachen Aufbau-Prozess gelangt man zu einem mäßig spannenden Zwischenprodukt. Dieses erlangt aber dann durch den 12+4-Schnitt ein "Höllentempo" - Aha-Effekt bei den Teilnehmern garantiert!


Der einfachste Fall: 12 unilateral + Kick

Der einfachste Fall ist ein Endprodukt, das folgendermaßen strukturiert ist:

12 ct Teil A unilateral, kein Beinwechsel

12 ct Teil B unilateral, kein Beinwechsel

8 ct Teil C bilateral, z.B. Repeater 3 Variation.

Die Reihenfolge der drei Einheiten ist hierbei völlig egal.

Versuche ruhig einmal, deine existierenden Choreographien zu analysieren und du wirst feststellen, dass ein sehr großer Teil deiner "alten" Kombis auf dieses Schema passt.

Ein möglicher Aufbau für diese Kombis ist 12+4, d.h. du führst die ersten 12 Counts (Teil A) plus einen Hilfsschritt wie z.B. Kick ein. Dein Aufbau ist dabei perfekt symmetrisch.

Analog baust du Teil B + Kick auf.

Anschließend addiert man beide "vorläufigen" Sequenzen zu

A + Kick + A + Kick + B + Kick + B + Kick

Jetzt wird Teil C + 2 Kicks aufgebaut. -> Addition ergibt:

A + Kick + A + Kick + B + Kick + B + Kick + C + 2 Kicks + C + 2 Kicks

Als nächstes erfolgt ein dreifacher Schnitt unter Beibehaltung der Hilfs-Kicks (für sehr erfahrene Teilnehmer kann dieser Schritt mit dem nächsten kombiniert werden):

A + Kick + B + Kick + C + 2 Kicks und Wdh. auf links.

Bisher ist die Choreographie weitestgehend langweilig - durch das Kommando "Alle Kicks raus" wird das ganze aber rasend schnell:

A + B + C + Wdh. links

Voila - hier ist dein Endprodukt!


Einfaches Beispiel für 12 + 4 (Kick)

Teil A: 2 Repeater 2 Knee

Teil B: V-Step, A-Step, V-Step (oben, unten, oben)

Teil C: Basic Straddle + Superman wieder raus

Aufbau:

2 Repeater 2 Knee + Kick

3 Basic + Kick -> 3 V-Step + Kick -> V / A / V-Step + Kick

Addieren:

2 Rep 2Knee + Kick + Wdh. links

3 V/A/V-Step + Kick + Wdh. links

Neuer Teil (C):

Basic + 3 Tap Up ->

Basic + Superman + 2 Kick >

Basic Straddle + Superman wieder raus + 2 Kick

Addieren:

16 ct 2 Rep 2Knee + Kick + Wdh. links

16 ct 3 V/A/V-Step + Kick + Wdh. links

16 ct Basic Straddle + Superman + 2 Kick + Wdh. links

Teilen:

16 ct 2 Rep 2Knee + Kick

16 ct 3 V/A/V-Step + Kick

16 ct Basic Straddle + Superman + 2 Kick

+ Wdh. links

(Man landet hier kurzzeitig bei einer Kombi, die nicht 32, sondern 48 Counts hat, also in der Mitte des nächsten Musikbogens endet. Dies stellt aber überhaupt kein Problem dar, da sich mit der Wiederholung auf links alles wieder "einrenkt")

Elimination der Hilfsschritte:

12 ct 2 Rep 2Knee

12 ct 3 V/A/V-Step

8 ct Basic Straddle + Superman

+ Wdh. links


Ebenso einfach: 12 bilateral + Basic

Genauso einfach lassen sich auch Choreographien aufbauen, die aus lauter bilateralen Einheiten bestehen:

Endprodukt

12 ct Teil A bilateral

12 ct Teil B bilateral

8 ct Teil C bilateral

 

Wir bauen diese Teile einfach getrennt voneinander auf und addieren zu jedem Teil einfach einen Basic (bzw. 2 Basics bei Teil C) um auf die 16 aufzufüllen.

Ergibt:

A + Basic + A + Basic + B + Basic + B + Basic + C + 2 Basic + C + 2 Basic

12 + 4 - Schnitt mit gleichzeitiger Hilfsschritt Elimination ergibt:

A + B + C + Wdh. auf links.

Für diese Variante gibt es allerdings auch Aufbau-Alternativen, die unter Umständen schneller zum Ziel führen... dazu in einem anderen Artikel demnächst!


Welche Hilfsschritte sind geeignet?

Welche Hilfsschritte bieten sich an?

Für die erst genannte Methode (Hilfsschritt "Kick") kann natürlich jeder andere Hebeschritt (incl. Variationen) auf 4 Counts verwendet werden, sei es Leg Curl, Side Lift, Knee Lift, Mambo Chachacha etc., Hauptsache 4 Counts und bilateral.

Die zweite Methoden-Variante erlaubt Hilfsschritte wie Basic, Mambo (Big Mambo, also vor und zurück), V-Step etc. - Hauptsache 4 Counts und unilateral.

Für eine Top-Gruppe kann man natürlich einen exotischen Hilfsschritt wählen, allerdings sollte man dabei beachten, dass es eben ein "Hilfs"-Schritt ist, dem nicht zu viel Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, weil er anschließend eh wegfällt.


Muss der Hilfsschritt immer 4 Counts haben?

Muss der Hilfsschritt eigentlich immer 4 Counts haben?

Klare Antwort: Ja...

... wenn der Aufbau einfach sein soll.

Ansonsten bieten sich natürlich alle denkbaren Varianten an - wenn deine Teilnehmer das verstehen und umsetzen können: Fang an zu experimentieren.

Warum nicht 10 + 6 / 10 + 6 / 12 + 4

Ganz ganz einfaches Beispiel:

10 ct Spider Step re u. li + 6 ct. Repeater 2 Knee

10 ct. Double Stomp re u. li. + 6 ct. Repeater 2 Knee

12 ct. Repeater 5 Variation + Basic

Cueing: Alle Repeaters und Basics raus!

Es ist in der Summe nur wichtig, dass dass du eine gerade Anzahl von Beinwechseln eliminierst, sonst geht's in die Hose...


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