Wann und wie bzw. warum fingst Du überhaupt mit Aerobic an?
Ich habe angefangen zu unterrichten, weil ich den Aufbau und die Musik in vielen Kursen nicht mochte. Da dachte ich mir: „Das kannst du besser…“.
Hattest oder hast Du ein Vorbild in der Aerobic Szene?
Ein Vorbild eigentlich nicht, in der Aerobic Szene kannte ich mich damals auch nicht aus. Zu meinen heutigen Vorbildern gehört vor allem Ivana Seger. Von ihr habe ich eine Menge gelernt. Der spanische Presenter Dani Gonzales ist auch einer meiner ganz großen Favoriten.
Seit wann unterrichtest Du Kurse und seit wann bist Du als Presenter bekannt?
Ich unterrichte seit ca. acht Jahren. Angefangen habe ich damals in einem Studio in Mainz. Dort habe ich Sabine Freitag einiges zu verdanken. Sie hat mich auf diesen Weg gebracht…. Angefangen als Presenter zu arbeiten habe ich 2001 beim Turnverband Mittelrhein.
Deine allererste Convention - welche war das, was hast Du unterrichtet und wie war es für Dich?
Meine erste Convention hatte ich 2002 in Koblenz. Da stand ich gleich vor hundert erwartungsvoll blickenden Menschen. Ich war aber nur kurz aufgeregt. Dort hatte ich zwei Kurse: Step Masterclass und Toning. Später wollte ich gar nicht mehr von der Bühne…. da hatte mich wohl der Presenter-Virus erwischt.
Wie viele Conventions-Auftritte hattest Du schon?
Das sind mittlerweile schon einige. Ich habe sie alle auf meiner Homepage: www.adriano-valentini.de verewigt…
Wenn Du freie Wahl hättest, in welchem Land/auf welchem Kontinent würdest Du gerne mal einen Convention-Auftritt haben und warum?
Ich würde gerne mal auf einer Convention in Südafrika presenten. Aerobic ist dort ein Volkssport. Ich habe mal einen Step-Kurs in Kapstadt mitgemacht. Da waren ca. 200 Aerobic-Freaks im Raum - und das in einem Studio…
Stell Dir vor Du hattest einen ganz miesen Tag und musst abends kurzfristig für einen anderen Trainer einspringen und eine Party-Step-Stunde in einem Dir unbekannten Studio halten. Wie motivierst Du Dich selbst?
Es gibt doch nichts besseres als sich nach einem miesen Tag mit einem schönen Step-Kurs abzulenken. Ich habe in den Kursen eigentlich immer Spaß. Wenn die Musik erst mal läuft brauche ich mich gar nicht mehr selbst zu motivieren…
Du bist ja häufig unterwegs, ständig irgendwo auf der Bühne, gibst viel Kraft um die Leute zu motivieren, was tust Du für Dich selbst um wieder zu „Kraft“ zu kommen?
Ich bin ja nicht so viel unterwegs. Außerdem sehe ich das mehr als Hobby und mache das auch nur, weil es mir so viel Spaß macht. Ich habe ja noch einen Hauptjob, welcher die meiste meiner Zeit in Anspruch nimmt.
Was willst Du in den nächsten Jahren noch schaffen, was sind Deine Ziele?
Ich freue mich, dieses Jahr in Karlsruhe auf der Bodylife-Bühne zu stehen. Das war die erste Convention, die ich selbst als Trainer besucht habe. Auf der Bodylife in Frankfurt wurde ich kürzlich von den Teilnehmern zum besten Newcomer gewählt. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Ich werde das wohl noch so lange machen, wie es den Teilnehmern und mir Spaß macht.
Hast Du vor Deiner Aerobic-Karriere eigentlich schon einen anderen Berufsweg eingeschlagen?
Ich habe eigentlich Architektur studiert. Während meines Studiums habe ich angefangen, Kurse zu geben. So kam ich dann zum Aerobic… und es gibt doch nichts besseres, als aus seinem Hobby einen Beruf zu machen. Momentan bin ich im Fitness-Studio „sportsUP“ in Wiesbaden angestellt.
Was findest Du für Dich selbst schwerer: Unterrichtung einer Anfänger-Step-Gruppe oder Halten einer Masterclass für TrainerInnen?
Ich finde es wesentlich schwerer, einen Einsteiger-Kurs zu unterrichten. Dazu gehört eine Menge Erfahrung.
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