32 Schläge ergeben zusammen einen Musikbogen (also hat ein Musikbogen 4 Phrasen).
Ein Musikbogen wird vom natürlichen Empfinden als Einheit wahrgenommen, d.h. nach einem betonten Anfang (auf den du auch tatsächlich mit deiner Choreographie beginnst, die sog. "große Eins") wandern Melodie und Begleitung durch verschiedene Verläufe, um sich gegen Ende des Musikbogens (also während der Schläge 25 bis 32) zu einer Spannung zu steigern, die förmlich nach der nächsten "großen Eins" schreit...
Und genau an diesem Punkt bist du mit deinem Choreographie-Block zu Ende und beginnst den nächsten (oder fängst wieder von vorne an).
Achtung: Raffinierte Komponisten durchbrechen oft ganz bewusst dieses Schema und setzen zwischendurch einen längeren oder kürzeren Musikbogen ein (klassisches Beispiel: ABBA-Songs).
Willst du dein Finale auf einen solchen Song konzipieren, musst du dies natürlich schon bei der Erstellung deiner Choreographie beachten.
Verwendest du kommerzielle, speziell abgemischte Aerobic-Musik, wie sie z.B. bei www.tunes4sports.de erhältlich ist, brauchst du dir über solche (sogenannten "Breaks") keine Gedanken machen - Diese Aerobic-CDs sind immer perfekt im 32er-Musikbogen abgemischt. |