Wann und wie bzw. warum fingst Du überhaupt mit Aerobic an?
Das war 1993/1994, ich war als Fitnesstrainer in einem Studio tätig und meine damalige Freundin welche auch begeisterte Aerobiclehrerin war, meinte ich solle doch mal Aerobic machen.
Hattest oder hast Du ein Vorbild in der Aerobic-Szene?
Anfangs war es Marcus Irwin. Mittlerweile ist es Andy Sasse. Denn irgendwann sollte jeder seine eigene Richtung finden.
Wie wurdest Du dann Presenter?
Das geschah dann ziemlich schnell durch mein eigens entwickeltes Programm “Box-a-cise”, heute “Box Condition”. Zu dieser Zeit half mir auch zweifelsohne der Titel des Mr. Germany 1995/1996.
Was war Dein schlimmstes oder peinlichstes Erlebnis auf der Bühne?
Das war noch gar nicht so lange her. Auf der STB in Stuttgart musste ich mich nach drei Einheiten á 90 Minuten auf der Bühne übergeben. Mein Körper war einfach überlastet.
Wie ist so das Presenter-Leben? Positiv, negativ?
Man muss es leben. Es ist Arbeit, wie jede andere Arbeit eben auch. Je mehr Erfolg man will, um so mehr muss man arbeiten, um so anstrengender wird es. Da ist man auch mal 48 Wochen am Stück nur unterwegs.
Sollte es Deiner Meinung nach noch mehr Conventions geben?
Im Gegenteil. Es sollte viel selektiver werden. Die Leidenschaft der Conventionbesucher sollte zurückkehren. Die “Szene” ist übersättigt.
Was unterrichtest Du am liebsten, was am wenigsten gerne?
HipHop zählt schon mal zu letzterem. Am liebsten unterrichte ich FLEXI-BAR und XCO-Trainer. Genauso gerne auch Aerobic, Step und Boxen.
Als was siehst Du Dich in erster Linie? Als Presenter, als Animateur, Trainer oder Geschäftsmann?
Vor drei Jahren hätte ich Animateur und Trainer geantwortet. Jetzt ist es mehr der Geschäftsmann. Die Firma FLEXI-SPORTS gibt es immerhin schon seit drei Jahren.
Meine lieben Geschäftspartner Frank Klein, Barbara Klein (in der Aerobicszene bekannt, Physiotherapeutin, auch Rückenbabs genannt), ich sowie sieben weitere Mitarbeiter arbeiten täglich 12-24 Stunden für diese Firma.
Wo hast Du Deine erste Aerobic-Ausbildung gemacht?
Beim DAV, heute DFAV und zwar bei Raymond Zipter.
Was willst Du in den nächsten Jahren noch schaffen, was sind Deine Ziele?
Insel, Sonne und viel Geld....
Nein, im Ernst, ich möchte die beiden Produkte FLEXI-BAR und XCO-Trainer weltweit platzieren und alle Trainer motivieren, sich selbst immer wieder neue Ziele zu setzen.
Wie entwickeln sich der FLEXI-BAR und der XcoTrainer auf dem Markt? Gibt es Parallelen?
Der FLEXI-BAR entwickelt sich auch noch nach 3 Jahren unglaublich gut weiter. Nachfrage ist in den Bereichen Aerobic, Physiotherapie und bei den Endverbrauchern vorhanden.
Der XCO-Trainer stellt einen Zusatz, eine Ergänzung dar und war natürlich durch die bereits vorhandenen Vertriebskanäle einfacher auf dem Markt zu platzieren. Dementsprechend entwickelt sich der Absatz viel schneller. Die Studios investieren gerne in den XCO-Trainer.
Bist Du auch als Personal-Trainer tätig?
Von 1998 bis 2000/2001 war ich in München als Personal Trainer tätig. Die Nachfrage war in München ausreichend vorhanden, da die “Prominenz” dort stark vertreten ist.
Wer durfte sich denn zu Deinen Kunden zählen?
Die Schauspielerin Christine Kaufmann, Bruno Eyron (Balko), Vanessa (No Angels) oder Susi Erdmann (Bobfahrerin) zählten zu meinen Kunden, um nur einige zu nennen.
Warum glaubst Du, bist Du so erfolgreich geworden?
Weil ich glaube an das was ich tue und ich tue es mit Leidenschaft und Ehrlichkeit.
Was hast Du für ein Lebensmotto?
Bewusst genießen und vor allem mit Ehrlichkeit, viel Herz und Leidenschaft ein erfülltes Leben leben.
Die Aerobic Company sagt vielen Dank für dieses Interview. |