Die Teilnehmer sitzen z.B. nach dem Stretchingteil auf der Matte und widmen die folgenden Minuten ganz ihren eigenen Füßen (eigentlich sogar ihrem Körper - inklusive Organe und Wirbelkörperchen).
- Rechtshänder nehmen den zu massierenden Fuß in die rechte Hand, Linkshänder dementsprechend in die Linke Hand.
- Mit der Daumenkuppe (Vorsicht bei zu langen Fingernägeln!) der anderen Hand wird der gestützte Fuß massiert.
- Der Stützdruck (von der haltenden Hand) sollte der Stärke des Massagedrucks (von der Daumenkuppe der anderen Hand) entsprechen.
- Der Massagedruck wird direkt auf die Reflexzonen ausgeübt. Wichtig ist hierbei tief im Gewebe zu massieren. Der entstehende Schmerz sollte allerdings erträglich bleiben!
- Der Daumendruck erfolgt rhythmisch an- und abschwellend. Dabei kommt der Druck nicht direkt vom Daumen, sondern von der Handinnenfläche.
- Der Kontakt zwischen Daumenkuppe und Fuß sollte während der Behandlung nicht unterbrochen werden: also Millimeter für Millimeter durcharbeiten!
- An welcher Stelle man beginnt oder in welche Richtung man sich durcharbeitet ist nicht relevant.
- Die Dauer der Druckausübung ist individuell von jedem selbst abhängig. Je nach Gefühl kann diese nur wenige Sekunden währen oder sogar einige Minuten.
Man kann z.B. mit den Fußzehen beginnen und jede einzelne Zehe von unten nach oben (oder umgekehrt) durcharbeiten, die Zehenzwischenräume nicht vergessen, dann die gesamte Fußsohle massieren oder sich mehr auf die Fußinnenkanten konzentrieren.
An den Fußinnenkanten befinden sich die Reflexzonen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule.
Der Vollständigkeit halber sei noch der Sedierungsgriff erwähnt:
Dieser wird bei Schmerzen angewandt, um mit kräftigem Druck auf die betreffende Zone diese zu lindern. Vielleicht kann man sich und seinem Körper so einige chemische Schmerzmittelbomben ersparen. (Z.B. bei Zahnschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen oder auch bei Verstopfung, etc.).
Während dieser Behandlung werden sich die Schmerzen erst verstärken, lassen aber bei weiterhin anhaltendem Druck deutlich nach.
Diese Methode ersetzt allerdings keinen Arztbesuch!
Bei fortwährend auftretenden Schmerzsymptomen sollte man die Ursache hierfür durch einen Arzt behandeln lassen. |