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Was ist eigentlich Aerobic?  |  |  |  | Einfach erklärt: Ein Gruppentraining zur Musik mit Spaßfaktor!
Wissenschaftlicher definiert:
Der Begriff „Aerobic“ leitet sich von dem griechischem Wort „aerob“ ab, was soviel wie „mit Sauerstoff“ bedeutet.
Damit wird eine Trainingsform mit einer ungefähren max. Sauerstoffaufnahme von 50-55% gemeint.
Ziel ist es die Verbesserung der aeroben Kapazität, Ausdauer sowie die Leistungsfähigkeit allgemein zu verbessern.
Der Name "Aerobic" kommt aus dem englischen "aerobic exercise" - im angelsächsischen Sprachraum spricht man heutzutage von "aerobics", dieser Begriff ist im deutschen weniger gebräuchlich.
Es wurde oft versucht, den Namen "Aerobic" durch andere Begriffe wie "Group Fitness bzw. Gruppenfitness" oder "Popgymnastik" (ehem. DDR) zu ersetzen, diese Begrifflichkeiten haben sich aber nie durchgesetzt. |  |  |  |  |

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Aerobic
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Die Anfänge des Aerobic
Die Anfangs-Euphorie |  |  |  | 1982 wanderte dieser Trend zu uns nach Deutschland und erntete ungeheure Anfangserfolge, welche allerdings nicht lange anhielten:
Die TeilnehmerInnen litten in kürzester Zeit an Verletzungen, vor allem in den unteren Extremitäten. Gründe hierfür lagen an schlecht ausgebildeten AerobictrainerInnen, ungeeigneten Trainingsräume und weiteren Trainingsfaktoren, welche heute kaum mehr diskutabel sind:
- Aufgrund der teilweise ungenügend ausgebildeten AerobictrainerInnen wurden in den Übungseinheiten kein richtiges Warm up und Cool down praktiziert. Es wurden Schrittkombinationen angewendet, die unserem heutigen „High Impact“ entsprechen.
- Außerdem wurden die Gruppen mit absoluten Anfängern und Fortgeschrittenen durcheinander gewürfelt. Die Aerobicinstructors achteten kaum auf korrekte Ausführungen der TeilnehmerInnen während der Trainingseinheit.
- Es wurde in den gerade zur Verfügung stehenden Räumen trainiert, die viel zu harte Bodenbeläge ohne Dämpfung aufwiesen.
- Dazu kam das schlechte Schuhwerk der TeilnehmerInnen (zum Teil wurde mit „Gymnastikschläppchen“ trainiert).
Dadurch musste es früher oder später zu Schädigungen der Sprung- und Kniegelenke kommen. |  |  |  |  |

Der Umschwung in den 90er Jahren |  |  |  | Doch dann der Umschwung:
Dank sportwissenschaftlicher Forschungen kam man in den 90er Jahren zu der Erkenntnis, dass Trainingsprogramme methodisch aufgebaut werden sollten:
1.) Warm up
2.) Cardioteil
3.) Cool down
Und zwar mit einem Verhältnis von 1 : 3 : 1.
Trainingseffektivität kann durch verschiedene Aerobicstunden-Angebote gewährleistet werden, da durch eine größere Auswahl an Übungseinheiten mehr auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingegangen werden kann.
(z.B. Low Impact für Anfänger oder ältere Menschen, High Impact für gesunde Fortgeschrittene, Bodyforming für Übergewichtige, etc.)
Alle Trainingsräume sind heute mit speziell gedämpften Fußböden ausgestattet. Eine breite Spiegelwand ermöglicht es den Teilnehmern sich selbst bei den Übungsausführungen zu korrigieren.
Die TrainerInnen erhalten fundiertere Ausbildungen und neu gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse fließen stets in die diversen Fortbildungen mit ein.
Somit konnte auch die Prävention im Aerobictraining gesteigert werden. |  |  |  |  |

Der Spaßfaktor
Die "anderen" Programme... |  |  |  | Und wem das immer noch nicht ausreicht, dem bleiben Pilates, Yoga, Power-Yoga, QiGong, TaiChi, Capoeira, Bauchtanz, BodyArt, NIA, Aroha und so viele weitere Kursformate.
Mit Spannung können wir die weitere Entwicklung der Aerobic-Szene beobachten! |  |  |  |  |

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