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About Michaela Bimbi-Dresp

Michaela Bimbi-Dresp

seit Sommer 2002 die erste STOTT PILATES TM–Ausbilderin für TrainerInnen in Deutschland

„Pilatesbody ek“-Inhaberin

Internationale Presenterin

und Toptrainerin aus München

 

 


Michaela Bimbi-Dresp

Michaela Bimbi-Dresp

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Interview mit Michaela Bimbi-Dresp

Du warst ja eine zeitlang in Amerika auch als Trainerin tätig. Wie würdest Du den Unterschied zwischen den amerikanischen Ansprüchen an einen Aerobic-Kurs bzw. an eine Trainerin zu unseren Ansprüchen erklären? Gibt es überhaupt einen?

In Amerika haben die Trainer Vorbildfunktion. Sie müssen fit und motivierend sein. Weiterbildungen sind regelmäßig erforderlich, damit die Trainer-Lizenz aufrechterhalten wird. Ich denke, dass ist hier in Deutschland genauso.

Es auch wird verlangt, dass Trainer immer aktuelle Kenntnisse in erster Hilfe haben und in CPR fit sind – dabei geht es um erste Hilfe bei Herz-Kreislauf-Versagen und um das Beherrschen von Techniken zur Wiederbelebung. Ich bin mir nicht sicher, ob dies in Deutschland so streng geregelt ist. Jedenfalls musste ich in den USA regelmäßig zu Auffrischungskursen um meine Trainer-Lizenzen behalten zu können.

Unterrichtest Du noch Step, Aerobic und Kickboxing? Oder hast Du Dich mittlerweile ganz auf Pilates spezialisiert?

Seit letztem Jahr habe ich alle anderen Kurse aufgegeben, da ich einfach keine Zeit mehr hatte. Für meine weitere Spezialisierung auf Pilates muss ich meistens reisen - nach England, USA und Kanada. Da bleibt dann neben Studioleitung und Unterrichten nicht mehr viel Zeit für einen anderen Sport.

Wodurch wurde Dein Interesse geweckt an der Pilates-Ausbildung von Moira Merrithew teilnehmen zu wollen?

Ich habe Moira zunächst auf mehreren Fitness-Conventions in New York City und Miami kennengelernt. Beim Vergleich der Ausbildung von Moira und anderen Ausbildungen habe ich festgestellt, dass sie die beste Ausbildung anbietet. Sie unterrichtet das klassische Programm – die originalen Übungen -, dennoch heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst und vor allem recht sportlich im Vergleich zu anderen Pilates-Schulen.

Was unterscheidet „StottPilates“ von den sonstigen Pilates-Ausbildungen?

Die Ausbildung ist super strukturiert und sowohl für den Unterricht in den Fitness-Studios als auch in den Pilates-Studios geeignet. Es wird viel Hintergrundwissen zur Anatomie vermittelt. Man lernt und versteht die Übungen. Bei Kunden ist diese Art des Pilates-Unterrichts sehr beliebt.

Warum setzt sich erst heute Pilates in der breiten Masse so gut durch? Liegt es an den Medien, oder beginnen die Menschen offener zu werden gegenüber neuen Sachen?

Es liegt vor allem daran, dass Pilates bis zum Jahr 2000 rechtlich geschützt war und nur eine kleine Gruppe von Lehrern Pilates unterrichten durfte. Nach der Aufhebung des Rechtsschutzes wurde dieses effektive Trainingssystem jedem Interessenten zugänglich. Nach und nach wurde dann Pilates bekannt und beliebt.

Glaubst Du das Pilates sich genauso wie die damals neu aufgekommenen Step-Stunden in den Kurs-Räumen als nicht mehr wegdenkbar durchsetzen wird?

Ja – was Step ist für das Herz-Kreislauf-Training wird Pilates für das Muskel-Training!



Pilates mit Michaela Bimbi-Dresp

Pilates mit Michaela Bimbi-Dresp


Wie lange sollte man Deiner Meinung nach Pilates selbst trainiert haben um diese Trainingsform zu unterrichten?

Man sollte fit sein und die Übung korrekt ausführen können. Wichtig ist vor allem ein guter Background in Anatomie und Unterrichtserfahrung von einigen Jahren. Man muss selber genau verstehen, wie und warum diese Übungen funktionieren, sonst kann man sie nicht in der Weise unterrichten, dass die Kunden Resultate sehen.

Welche Tipps möchtest Du angehenden Pilates-Trainern und –Trainerinnen mit auf den Weg geben?

Sie sollten eine gute Pilates-Ausbildung machen und dann auch wirklich Pilates unterrichten, wenn es so im Kurs-Programm steht. Die Kunden werden es ihnen danken!

Wann und mit welchen Zielvorstellungen hast Du „Pilatesbody“ ins Leben gerufen?

Die Pilatesgeräte haben mich fasziniert. Ich wollte neben dem Mattenprogramm auch mit den Geräten arbeiten – das war in den Fitness-Studios in Deutschland aber nicht möglich. So habe ich nach meiner Rückkehr aus den USA 2002 für Fitness-Studios in München gearbeitet und parallel mein erstes kleines Pilates-Studio für Einzel- und Minigruppen aufgebaut. Das Studio war zwar klein, aber ich hatte alle Pilates-Geräte. Nach 2 Jahren habe ich mich im letzten Sommer vergrößert – das war eigentlich gar nicht mein Plan, freut mich aber natürlich. Mittlerweile habe ich einige Trainer angestellt. Wir bieten Einzeltraining und Gruppentraining bis max. 7 Teilnehmer an.

Was bedeutet „Wellness“ für Dich selbst persönlich?

Obwohl ich einen „Wellness“-Job habe, den ich liebe, geht es bei mir terminlich manchmal ziemlich heiß her. Wirklich erholsam ist es für mich, wenn ich keinen Terminstress habe, die Sonne scheint und ich mit meinem Mann und meinen 2 Kindern einen Ausflug an der frischen Luft machen kann: Skifahren im Winter oder Schwimmen im Sommer.

Was möchtest Du noch in den nächsten Jahren erreichen?

Ich würde mich freuen, wenn alles so weiter läuft wie bisher. Pilates fasziniert und interessiert mich. Ich habe das Glück, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte.

Was ist Dein Lebensmotto?

Man kann alles schaffen, wenn man es wirklich will!

Aerobic Company sagt vielen Dank für dieses Interview!

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