Aerobic | Step Choreographien | Aerobic Forum | Kombis | Pilates | Yoga | Trainer | Instructor | Ausbildung | Convention | Fitness | Instruktoren

aerobic company


Tipps & Infos

Aerobic Company Newsletter kostenlos abonnieren!

Surftipps zum Thema:

www.patseifried.com

People in Motion

SAFS Schweiz


Werbung


Artikelübersicht:

Alex HoeftJosé MartinezOliver RadigChristiane Glock-GrimmeisenNele_BrückmannHardy_GarskiChristin_JungbeckSebastian PiatekSamuel NogueiraAdriano_ValentiniSuzanna_KönigMichaela_Bimbi-DrespAndy_SasseChristiane_WolffMirjam_SchubertTanja_KrodelAnette_AlvaredoCat_GislerEvi_SanderCarrie_EkinsLucia_SchmidtJutta_SchuhnPat_SeifriedAndi_GollerDimitris_KoutrasVaso_JanuzovicHeiko_CzichoschewskiCoco_JoernBarbara_RaabLiljana_CornehlJackie_MillsKatrin_NiekerkeDubravko_Ratkajec


.

About Pat Seifried

Pat Seifried ist internationaler Presenter, Team Mitglied und Ausbilder bei People in Motion sowie Top-Presenter im SAFS Presenterteam.

Der sympathische Dance-Aerobic und Dance-Step Ausbilder zeichnet sich durch seine motivierende, herzliche und begeisternde Art aus. Sei es Dance-Aerobic, Dance-Step, Latin oder Funk, Pat zieht die Teilnehmer in seinen Bann. Man muss ihn einfach mal erlebt haben. Seine Lebensfreude und Leidenschaft fürs Dance-Aerobic und Dance-Step fällt jedem auf.

Pat Seifried war von 1987-1992 Formationstänzer in standard- und lateinamerikanischen Tänzen und hat so 1992 zum Aerobic gefunden. Pat ist gebürtiger Deutscher und wohnt in St. Gallen in der Schweiz.


Pat Seifried

Pat Seifried

Pat Seifried


<<< zurück: Jutta Schuhn <<<   >>> vorwärts: Andi Goller >>>

 

Interview mit Pat Seifried

Wann und wie bzw. warum fingst Du überhaupt mit Aerobic an?

Mit Aerobic angefangen habe ich zu Beginn meiner Studienzeit, 1992. Da ich keine Möglichkeiten mehr hatte meine Tanzpartnerin in lateinamerikanischen Tänzen herumzuwirbeln oder mit den Jungs Fussball zu spielen, entschied ich mich durch den Universitätssport fit zu bleiben. Dort wurde ich nach einigen Lektionen als Teilnehmer gefragt, ob ich nicht selbst Stunden leiten möchte. So fing alles an. Seit 2000 bin ich auf internationalen Aerobic-Conventions und seit 2002 Ausbilder bei People in Motion für Dance-Aerobic und Dance-Step.

Wo hast Du Deine 1. Ausbildung für Aerobic gemacht?

Beis SAFS, Schule für Aerobic und Fitness, in der Schweiz.

Hattest oder hast Du ein Vorbild in der Aerobic Szene?

Am meisten beeindrucken mich die Schweden. Sie sind einfach speziell und haben ihre ganz besondere Dynamik, Ausstrahlung und Body Language. Für mich ist Schweden das Mutterland des Aerobic, dort ist das Niveau einzigartig hoch und es ist mir eine Ehre dort zu unterrichten.

Ein ganz besonderes Vorbild ist dabei Agneta Antonsson. Sie verkörpert für mich nicht nur eine professionelle Top-Presenterin, sondern ist auch ein ganz besonderer Mensch. Ebenso habe ich eine starke Wertschätzung für Marcus Irwin, der weltweit bekannt und beliebt ist, wie es nahezu kein anderer ist.

Mein grösstes Vorbild ist Marc-Oliver Kluike. Nicht nur weil er in seinen Stunden die Einzigartigkeit mit Genialität verbindet, sondern auch mit welcher Menschlichkeit er sein People in Motion Team führt und aufgebaut hat. Weil er Wege geht, die sich andere nicht trauen. Marc hat mich in den letzten Jahren extrem unterstützt. Durch unsere Zusammenarbeit im People in Motion Team und durch die gemeinsamen Ausbildungen in Dance-Aerobic und Dance-Step habe ich sehr viel gelernt. Marc ist mir ein guter Freund geworden.

Seit wann unterrichtest Du und seit wann bist Du als Presenter bekannt?

Ich unterrichte seit 1992 konzentriere mich bereits seit 1997 auf das tänzerische Aerobic. So habe ich die Möglichkeit, Bewegungen aus Latin, Funk, Jazz und House einzubauen. Das erste Mal auf der Bühne war ich am SAFS Convention in Interlaken (Schweiz). Wann genau ich bekannt wurde ist schwierig zu sagen, denn das dauert seine Zeit! Ich durfte zwar schon in vielen europäischen Städten unterrichten, aber einige sind noch offen J.

Deine allererste Convention - welche war das und wie war sie für Dich?

Meine erste Class am SAFS Convention in Interlaken war eine mit dem ganzen SAFS-Presenterteam (ca. 15 Leute). Es gab verschiedene Leader und Backups, die den Warm-up, Cardio, Cool-down und Stretching unterrichtet haben. Ich war damals Backup beim Warm-up und Leader im Cool-down. Hab mir wochenlang den Kopf darüber zerbrochen, was ich denn machen könnte, welchen Song ich nehmen soll und hab damals geübt bis zum abwinken. Insgesamt also ein Riesenaufwand für „nur" einen Cool down :-)

Es war eine wirklich tolle Erfahrung und es hat zusammen mit dem SAFS Presenterteam riesig viel Spass gemacht!

Auf der Bühne hast Du sicherlich schon einiges erlebt - was waren Deine besten Momente?

Es gibt bei jedem Event tolle Momente, vor allem wenn man daran Spass hat den Teilnehmern Freude zu vermitteln. Hier einen kleinen Einblick in zwei Classes, die eigentlich nie enden dürften:

Ganz besonders war für mich mein erster Convention in Schweden, an welchem ich Dance-Aerobic gab. Da das Niveau der Teilnehmer unvorstellbar hoch ist, war ich mir unsicher, ob die Choreo nicht zu einfach ist, ob sie die Musik mögen und und und... Während der Stunde hat sich dann aber eine ganz spezielle Atmosphäre aufgebaut, die Gänsehaut war spürbar und sichtbar... Nach der Stunde wollten die Teilnehmer gar nicht mehr aufhören zu applaudieren, so dass ich bald nicht mehr wusste, was ich noch sagen oder tun sollte :-)

Ein weiterer „best moment" war bei meiner Dance-Step Stunde auf der People in Motion Convention „The Event" in Düsseldorf. Das erste Mal hatte ich über 500 Leute in einer Dance-Step-Stunde. Soweit das Auge reicht nur Steps und erwartungsvolle Aerobic-Fans! Da fiel mir wirklich fast das Herz in die Hose. Step ist an den Conventions immer ein Tick schwieriger für die Teilnehmer, da sie extrem koordinativ gefordert werden. Nach 20 mal kurzen, heftigen und blutdrucksenkenden Atemübungen begann die Stunde und sie verlief wirklich hammermässig... ich war total gerührt über die Atmosphäre, die Energien der Teilnehmer und das abschliessende Feedback.

Erzählst Du uns auch Deine schlimmsten oder peinlichsten Momente von Dir auf der Bühne?

Jetzt kommt er aber, der peinlichste Moment :-) ... den gibt es sogar auf Video! Das war die erste Teamclass von People in Motion auf der Bodylife 2002. Marc, Petra, Bianca, Balazs und ich hatten in der Schwarzwaldhalle eine Teamclass. Tolle Stimmung mit ca. 350 Teilnehmern - alle waren am abtanzen. Wir waren am Ende der Choreo angelangt und haben sie vor dem Finallied noch ein paar Mal durchlaufen lassen. Ein genialer Musikpart läuft gerade an. Wir zu fünft auf der Bühne haben voll die Party und motivieren die Leute, wir gehen immer weiter nach hinten und sind voll am rumspinnen. Da ist sie nun, die grosse 1, die den Choreobeginn signalisiert ... und ... alle gehen los - bis auf Pat! Mich hat es rücklings von der Bühne gedonnert :-) ... ist aber nix passiert.

Jetzt hast Du schon so viele Auftritte auf Conventions gehabt - wirst Du immer noch aufgeregt oder nimmst Du es jetzt ganz locker?

Die zunehmende Routine und die Erfahrungen ermöglichen es, mit gewissen Situationen besser umzugehen. Kurz vor einer Stunde werde ich aber schon immer noch ein wenig nervös - manchmal mehr, manchmal weniger. Deshalb habe ich vorher immer noch gerne ein wenig Ruhe und Zeit für mich. Ist die Musik jedoch an, so ist auch die Anspannung verschwunden...

Auf der Bühne kommt es sehr viel auf Motivationkünste an - Welche Motivation-Tipps könntest Du uns geben?

Sei einfach wie Du bist!!! Je fröhlicher, lustiger und aufgestellter dein Naturell ist, desto einfacher hast Du es auf der Bühne.

Wenn ein Trainer Dir gegenüber den Wunsch äußert Presenter zu werden, welchen Rat würdest Du ihm geben?

Ich würde ihm/ihr empfehlen, sich zuerst von einigen erfolgreichen Presentern die Meinung einholen um zu erfahren, ob das Potenzial für das Presenting überhaupt da ist. Wenn ja, sind zuerst gewisse Schwächen durch Training auszugleichen, damit man beim ersten Auftritt die Leute so richtig umhaut. Generell ist es am einfachsten zuerst Gaststunden in anderen regionalen Centern zu geben, danach überregionale Anlässe, wie Marathons oder Special Events. Parallel natürlich auch die Bewerbungen bei Conventions.

Was unterrichtest Du am liebsten, was am wenigsten gerne?

Am liebsten unterrichte ich Dance-Aerobic und Dance-Step, gleich gefolgt von Latin Dance. Toning Stunden habe ich nicht so gerne, trainiere dann lieber für mich an den Freihanteln.

Du hast schon sehr viel erreicht. Was willst Du in den nächsten Jahren noch schaffen, was sind Deine Ziele?

Ich bin wirklich total zufrieden wie es für mich läuft. Das wichtigste für mich ist meine Begeisterung und die Leidenschaft für das tänzerische Aerobic zu behalten und nicht auszubrennen. Denn so habe ich die Möglichkeit, den Teilnehmern meine Freude und Begeisterung weiterzugeben, ihnen eine gute Zeit in meinen Stunden zu vermitteln, um so auch vom Alltag abschalten zu können. Obwohl ich international bereits sehr viele Aufträge habe, möchte ich mich in Deutschland noch ein wenig stärker platzieren. Spanien und Italien stehen ebenfalls ganz oben auf meiner Liste.

Zur Zeit machst Du viel Sport und verdienst damit Deinen Unterhalt - wenn Du aber keinen Unterricht mehr geben könntest, was würdest Du dann machen wollen?

Es glaubt mir keiner, aber ich arbeite zu 100% in einem anderen Job. Ich bin im Corporate Finance & Controlling einer internationalen Firma tätig. Ich habe in Deutschland Wirtschaftsinformatik studiert, war dann für ein Jahr in den USA und habe an der Universität St. Gallen in der Schweiz promoviert. So bin ich als Deutscher über die USA in die Schweiz geraten und ich sag Euch ... es ist wunderschön hier. Wohne zudem ziemlich nahe am Bodensee, was will man mehr...

Wenn Du die Wahl hättest, würdest Du den gleichen Weg nochmals gehen?

Absolut - ich würde keine Sekunde zögern.

Wenn Du an einer neuen Choreographie arbeitest - beginnt die Arbeit im Kopf oder vor dem Spiegel zur Musik? (Liegst Du z.B. manchmal Nachts im Bett und plötzlich so kurz vor dem Einschlafen kommt Dir eine Idee?)

Erste Schritte entstehen im Kopf - durch Moves aus dem Alltag, über neue Dance Clips, „Eingebung" oder sonst was :-). Dann nehme ich mein genialstes Lieblingslied (natürlich House :-), erweitere die Schritte zu Schrittkombinationen und forme dann die Choreographie. Der Feinschliff kommt dann, wenn ich den Aufbau anschaue und die Choreo schliesslich ein- zweimal unterrichtet habe. Das mit dem Nicht-einschlafen-können kenne ich aber auch. Wichtig ist für mich die Musik, ohne die geht ganz wenig. Deshalb freue ich mich über meine erste eigene CD bei Move-Ya. Ich finde sie einfach genial und die wird ab Mitte April 2004 erscheinen.

Warum, glaubst Du, bist Du erfolgreich geworden?

Glück? Schicksal? Wer weiß... Ich denke jedoch, dass meine Begeisterung für Aerobic, das Umsetzen von konstruktiver Kritik und intensives Training einiges dazu beigetragen haben.

Was hast Du für ein Lebensmotto?

Enjoy your life and live your dreams!

Aerobic Company bedankt sich für dieses Interview.

Newsletter

Newsletter An-/Abmeldung

E-Mail-Adresse:

Du möchtest dich für den Aerobic Company Newsletter

 

Artikelübersicht:

Alex HoeftJosé MartinezOliver RadigChristiane Glock-GrimmeisenNele_BrückmannHardy_GarskiChristin_JungbeckSebastian PiatekSamuel NogueiraAdriano_ValentiniSuzanna_KönigMichaela_Bimbi-DrespAndy_SasseChristiane_WolffMirjam_SchubertTanja_KrodelAnette_AlvaredoCat_GislerEvi_SanderCarrie_EkinsLucia_SchmidtJutta_SchuhnPat_SeifriedAndi_GollerDimitris_KoutrasVaso_JanuzovicHeiko_CzichoschewskiCoco_JoernBarbara_RaabLiljana_CornehlJackie_MillsKatrin_NiekerkeDubravko_Ratkajec